Mehrfamilienhäuser datenbasiert sanieren.
Kein Raum für Bauchgefühl: Die unabhängige ingenieurstechnische Analyse (iSFP) für Bestandshalter und WEGs zur Vermeidung bauphysikalischer Risiken.
Kein Raum für Bauchgefühl: Die unabhängige ingenieurstechnische Analyse (iSFP) für Bestandshalter und WEGs zur Vermeidung bauphysikalischer Risiken.
Das teuerste Risiko im Altbau: Einzelmaßnahmen ohne Masterplan
Ein Mehrfamilienhaus ist ein hochkomplexes bauphysikalisches System. Werden hier Modernisierungen isoliert betrachtet oder von ausführenden Betrieben ohne neutrale Gesamtplanung umgesetzt, entstehen oft schwerwiegende Folgekosten.
Werden beispielsweise neue Fenster eingebaut, ohne die Fassadendämmung oder das Lüftungskonzept bauphysikalisch anzupassen, verschiebt sich der Taupunkt. Die Folge ist oft Schimmelbildung in den Mietwohnungen – ein massives rechtliches und finanzielles Risiko für den Bestandshalter.
Eine neue Heizanlage (z.B. Wärmepumpe), die ohne raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 und ohne Analyse der Bestandshydraulik dimensioniert wird, läuft ineffizient. Das führt zu explodierenden Betriebskosten und unnötig hohem Investitionsaufwand (CAPEX).
Werden Maßnahmen in der falschen Reihenfolge beauftragt oder Anträge ohne einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) gestellt, verschenken Sie wertvolle staatliche Fördermittel (z.B. den 5% iSFP-Bonus der BAFA) und mindern die Wirtschaftlichkeit Ihres Projekts.
Die Lösung: Der zertifizierte Sanierungsfahrplan (iSFP)
Als unabhängiges Ingenieurbüro verkaufen wir Ihnen keine Heizungen und keine Dämmstoffe. Wir liefern Ihnen die objektiven, normgerechten Daten, mit denen Sie oder Ihre Hausverwaltung das Gebäude schrittweise, förderoptimiert und vor allem bauphysikalisch sicher in die Zukunft führen.
1. Die bauphysikalische Bestandsaufnahme
Erfassung der kompletten Gebäudehülle und der bestehenden Anlagentechnik.
Identifikation thermischer Schwachstellen, um spätere Bauschäden (z. B. Schimmel durch falsche Dämmung) bei Einzelmaßnahmen zu minimieren.
Entwicklung eines normgerechten, schrittweisen Maßnahmenplans – zugeschnitten auf Mehrfamilienhäuser. Berechnung der künftigen Energieeinsparungen und Nachweis der Erfüllung aktueller GEG-Vorgaben.
3. Vorbereitung der WEG-Beschlüsse & Fördermittelstrategie
Aufbereitung der Planungsdaten als neutrale, objektive Entscheidungsgrundlage für die Eigentümerversammlung. Prüfung und strategische Einbindung aller relevanten BAFA- und KfW-Fördermittel.
Fachliche Begleitung und stichprobenartige Kontrolle der handwerklichen Umsetzung, um die Einhaltung der bauphysikalischen Standards zu überwachen.
Hinweis zur juristischen Abgrenzung: Diese energetische Bilanzierung dient der Identifikation und Minimierung wirtschaftlicher Risiken bei der Sanierung. Sie ersetzt kein allgemeines Baugutachten auf verdeckte Mängel oder Statik und stellt keine verbindliche Handwerker-Kalkulation dar.
Wie unterstützt der iSFP bei der nächsten Eigentümerversammlung (WEG)?
Der Sanierungsfahrplan liefert eine neutrale, objektive und normgerechte Datengrundlage. Statt emotionaler Diskussionen über Einzelmaßnahmen erhalten die Eigentümer schwarz auf weiß, welche Schritte bauphysikalisch sinnvoll sind, welche GEG-Pflichten bestehen und mit welchen Fördersummen kalkuliert werden kann. Das entlastet die Hausverwaltung und beschleunigt die Beschlussfassung massiv.
Wie viel Vorlaufzeit muss für ein Mehrfamilienhaus eingeplant werden?
Die präzise Datenaufnahme und die komplexe bauphysikalische Bilanzierung eines Mehrfamilienhauses erfordern Sorgfalt. Rechnen Sie von der Beauftragung über die Vor-Ort-Begehung bis zum finalen Bericht in der Regel mit 4 bis 8 Wochen. Bitte planen Sie diesen Vorlauf zwingend ein, wenn der iSFP als Grundlage für eine terminierte WEG-Versammlung dienen soll.
Unterstützt der iSFP bei der Vorbereitung einer Modernisierungsumlage?
Ja, als technische Datengrundlage. Für die Begründung einer Modernisierungsumlage nach energetischen Sanierungen fordern Mieter oft nachvollziehbare Nachweise über die Aufwertung des Gebäudes. Der Sanierungsfahrplan liefert Ihnen und Ihrer Hausverwaltung die objektiven, normbasierten Berechnungswerte der energetischen Verbesserung. Diese transparenten Daten dienen in der Praxis als starkes Fundament für die Kommunikation mit den Mietern. (Die rechtliche Prüfung und formale Umsetzung der Umlage obliegt weiterhin der Hausverwaltung).